Vorlesung
Übergangszeiten: Politische Ikonologie – Architektur in Zentraleuropa 1450–1800

Vorlesung
Dozierende: PD Dr. Michael Gnehm
Zeit: Montag 11:00–12:00
Ort: HIL E8
 



Der Ausdruck “Zentraleuropa” (oft Mitteleuropa genannt) ist ein stark politisierter geographischer Begriff. In der behandelten Zeit (1450-1800) ist die Geschichte Zentraleuropas vor allem die Geschichte des Heiligen Römischen Reichs und des Hauses Habsburg. Obwohl das riesige Gebiet von der Habsburgischen Reichsidee geprägt war, zeichnete es sich durch die partikularistische Herrschaft der vielen Landesherren aus. Religionskriege komplizierten die Situation weiter. Die Vorlesung untersucht im Hinblick auf den politischen und geschichtlichen Wandel, inwiefern profanen und sakralen Bauten in Deutschland, der Tschechischen Republik, Kroatien, Polen, Ungarn, der Schweiz und Österreich Funktionen als politische Bedeutungsträger zukommen konnten.


Download



Vorlesungen Herbstsemester 2016
Vorlesung 1  Überblick
Vorlesung 2  Renaissance und Gotik
Vorlesung 3  Reformation und Gegenreformation
Vorlesung 4  Reichsrepräsentation und Bürgertum
Vorlesung 5  Hybride Architekturen
Vorlesung 6  Mathematik der Macht
Vorlesung 7  Repräsentationsräume des Scheins
Vorlesung 8  Weltkirchentum
Vorlesung 9  Absolutismus und Aufklärung

Literatur
Gnehm, Michael , «Die ‹alte und newe manier› in Vredeman de Vries’ Perspektive», in: Heiner Borggrefe und Vera Lüpkes (Hg.), Hans Vredeman de Vries und die Folgen, Marburg: Jonas Verlag, 2005, S. 190–198.
Gnehm, Michael , «Rivalisierende Renaissancen: Schweizer Architektur des 16. Jahrhunderts», in: Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte, 73 (1/2), 2016, S. 9–24.

Kontakt


PD Dr. Michael Gnehm