Vorlesung
Natur als Leitbild in der Architektur seit dem 19. Jahrhundert

Vorlesung
Dozierende: Dr. Niklas Naehrig
Zeit: 8.00-8.45 Uhr
Ort: HIL E1
 



Analogien zwischen Natur und Architektur dienten bereits in der Antike zur Legitimierung architektonischer Erfindungen. Die Bandbreite möglicher Bezugnahmen reichte dabei von der Immitation floraler Motive im architektonischen Ornament bis hin zu Proportionssystemen nach menschlichem Massstab. Im 19. Jahrhundert erlangte die Auseinandersetzung mit der Natur in der Architektur aber eine neue Dimension. Standen zuvor die Formprinzipien der Natur im Vordergrund, waren es unter dem Einfluss der aufgeklärten Naturphilosophie und des Darwinismus die inneren Prozesse von Wachstum und Organisation in der belebten Natur, die den Erfindungsgeist von Architekten geradezu beflügelten.
Der zentrale Begriff der «organischen Architektur» entzieht sich weitgehend einer eindeutigen Definition. Die Orientierung an der lebendigen Natur kann materialbezogen, formal, prozesshaft oder strukturell begründet sein. Immer wieder diente die Natur als Idealbild und Projektionsfläche von Architekturauffassungen.
Die Vorlesung untersucht anhand von Fallbeispielen die kreative Aneignung der Natur durch die Architektur seit um 1800.

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Präsentationen
Vorlesung 01, 20.02.2015 
Vorlesung 02, 27.02.2015 
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Dr. Niklas Naehrig