Seminarwoche
Neapel, Pompei, Paestum

Seminarwoche
Dozierende: Ulf Schulte-Umberg, Dominique Brunner, Prof. Dr. Ita Heinze-Greenberg, Dr. Gregory Grämiger, Dr. Britta Hentschel, Dr. Niklas Naehrig
Zeit: 23.10.2016–29.10.2016
Ort: Italien, Kampanien
 



Die Exkursion führt nach Kampanien, ins Umland des Vesuvs, dessen allgegenwärtige Präsenz die Menschen seit jeher fasziniert und inspiriert. Die in seinem Schatten entstandenen Monumente, die schon im 18. Jh. Ziel von Reisenden auf ihrer „Grand Tour“ waren, gehören heute zu einem nicht geringen Teil dem Bestand des Weltkulturerbes der Unesco an. Interessierten Studenten wird die Möglichkeit geboten, am Beispiel dieser von Gegensätzen und Widersprüchen geprägten Region, die einerseits traditionsbewusst, andererseits seit jeher offen für äußere Einflüsse ist, das Wissen über die wichtigsten Phasen der Architekturgeschichte zu erweitern und zu vertiefen.

Den zeitlichen Rahmen bilden die unter dem Bourbonenkönig Karl III. ausgegrabenen griechischen Tempel in Paestum aus dem 6. Jh. v. Chr. und sein von Vanvitelli errichtetes Jagdschloss in Caserta aus der Mitte des 18. Jh. Neben den Ruinen der römischen Stadt Pompei bildet eine Gruppe von spätantiken bis mittelalterlichen Bauten und Baukomplexen einen zweiten Schwerpunkt. Anhand ausgewählter Beispiele soll nicht nur der Umgang mit den alten Strukturen geübt und der Blick für ihre spezifischen Eigenheiten geschärft werden, sondern es wird auch nach den sich wandelnden Beweggründen von Auftraggebern und Nutzern gefragt.


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Dominique Brunner