Seminar
120 Jahre Weltausstellungen. Der globale Wettlauf der Architektur

Seminar
Dozierende: Prof. Dr. Andreas Tönnesmann / Britta Hentschel M.A.
Zeit: 16.45 h - 18.30 h
Ort: HIL E 9
 



Als nationale Leistungsschau und Plattform der Industrialisierung fand 1851 in London die erste Weltausstellung statt. Neueste technische Errungenschaften wurden in der spektakulären Eisenglasarchitektur des Kristallpalasts von Jopseph Paxton einem internationalen Publikum präsentiert. In den folgenden 120 Jahren trat das Konzept der Weltausstellung als werbewirksame Zukunftsvision seinen Siegeszug rund um den Globus an: In Paris (1889/1937), Chicago (1893), San Francisco (1915), Barcelona (1929), Brüssel (1958) oder Montreal (1967) wurden technische Innovationen vom Telefon bis zur Atomuhr vorgestellt. Die Weltausstellungen bilden eine Collage aus Industrie, Produktdesign und Architektur. Davon zeugt eine ambitionierte Ausstellungsarchitektur vom Pariser Eiffelturm und den Galerie des Machines über Mies van der Rohes Barcelona-Pavillon bis hin zum Brüssler Atomium.